FAQ

Einige Antworten zu Fragen, die ich häufig gestellt bekomme. Wenn eine Antwort zu einer Frage, die Sie interessiert, nicht dabei sein sollte, zögern Sie nicht mich zu kontaktieren!

  • Die kurze Antwort:

    VFX, CGI und 3D Animation sind alles Begriffe, die Illusionen für Film, Fernsehen und Werbung beschreiben. Mit moderner digitaler Technik ist es möglich, nahezu alles Vorstellbare in Bewegtbild zu verwandeln, vollkommen egal, ob das Gezeigte in der Realität tatsächlich möglich wäre oder nicht.

    Die lange Antwort:

    VFX, 3D Animation, CGI …

    Diese Begriffe können alle verwirrend und unklar wirken, dabei beschreiben sie alle doch recht ähnliche Dinge.

    Um das Ganze besser zu verstehen, lohnt sich ein kurzer Blick in das Kino des 20ten Jahrhunderts: Um in Filmen Effekte und Illusionen zu erzeugen, hat man schon ganz früh Tricks genutzt, die recht ähnlich zu Zauberaufführungen waren. Tatsächlich ist einer der ersten Regisseure, der visuelle Effekte in seinen Filmen verwendete, vorher ein Zauberkünstler gewesen. In seinem Film Le Voyage dans la Lune von 1902 hat Georges Méliès sich einen der ältesten Tricks der Filmgeschichte zu Nutze gemacht:

    Die Kamera filmt einen Gegenstand, dann wird die Aufnahme angehalten, der Gegenstand ausgetauscht und die Aufnahme fortgesetzt. Sofern sich die Kamera nicht bewegt hat, sieht es so aus, als hätte sich der Gegenstand von einem Moment auf den anderen verwandelt. Damit war der sogenannte „Stopptrick“ einer der ersten visuellen Effekte der Filmgeschichte.

    Tatsächlich beschreibt dieser Effekt schon recht gut, was visuelle Effekte (VFX) eigentlich sind: Filmtricks, die durch eine spezielle Arbeit mit der Kamera, oder aber auch durch eine Nachbearbeitung des Filmmaterials entstehen und damit Illusionen für den Zuschauer erzeugen.

    Gehen wir mal ein wenig in die Zukunft: in den 70er- und 80er-Jahren ergaben sich durch die fortschreitenden Entwicklungen von digitaler Technik auch ganz neue Möglichkeiten, Illusionen in Filmen zu erzeugen. Dabei konnten mithilfe eines Computers aus lauter einzelnen, aneinandergelegten „Flächen“ alle nur vorstellbaren Formen in einem virtuellen Raum erzeugt werden.

    Ein bisschen wie digitales Origami!

    Die dabei entstehenden Grafiken können nun entweder mit echtem Filmmaterial kombiniert werden, oder sogar ganz für sich alleine stehen. Ein bekanntes Beispiel für Letzteres ist der Animationsfilm „Toystory“ von 1995.

    Solche Grafiken werden gemeinhin als „CGI“ (Computer-Generated Imagery) oder 3D-Animation bezeichnet.

    All diese Techniken haben sich im Verlauf der letzten Jahre natürlich fortwährend weiterentwickelt, sodass sie heute zum Teil kaum noch von der Realität unterscheidbar sind.

  • Grundlegend erstmal: Ja!

    Ob und inwieweit ich den Werbespot umsetzen kann, ist dann von Ihren Vorstellungen zum Inhalt abhängig. Näheres dazu können wir dann gerne in einem Erstgespräch gemeinsam herausfinden.

  • Wahrscheinlich haben Sie die Weiterentwicklungen von maschinellem Lernen, auch als „KI“ oder „AI“ bezeichnet, in der ein oder anderen Form mitbekommen.

    Da kommt natürlich die Frage auf, ob nicht gerade KIs, die Bilder- und Videomaterial generieren können, ein kostengünstiger Ersatz für „handgefertigte“ Computergrafiken sind.

    Und natürlich ist diese Vermutung nicht ganz unberechtigt: Moderne KI-Modelle wie „Sora 2“ oder „Kling 2.5“ können mittlerweile Videomaterial erschaffen, welches kaum noch als „KI-Video“ erkennbar ist. Die Bezahlmodelle sind dabei auch oft günstiger, als einen 3D-Artist zu bezahlen.

    Allerdings:

    Mit einer KI werden Sie nicht die Möglichkeiten besitzen, Videos anzufertigen, die tatsächlich ihren genauen Wünschen entsprechen.

    Momentan funktionieren KI-Modelle nach dem Prinzip, dass sie jeden Vorschlag von Grund auf neu iterieren, sodass Elemente, die Ihnen vielleicht schon in einer früheren Version gefallen haben, willkürlich verloren gehen. Dieses „verschlimmbessern“ ist ein grundlegendes Problem bei solchen Systemen, da diese kein inhaltliches Verständnis von dem Video haben, welches sie erzeugen.

    Die Nutzung von KI-basierten Inhalten kommt auch dann an ihre Grenzen, wenn es um das Erzeugen besonders spezifischer Inhalte geht. Wenn Sie z. B. ein vollkommen neues Produkt bewerben wollen, wird die KI nicht dazu in der Lage sein, dieses Produkt korrekt darzustellen, da KI-Modelle weitgehend nur mit im Internet öffentlich zugänglichen Informationen als Referenzmaterial arbeiten.

  • Als 3D-Artist habe ich schon häufiger mit spezielleren, verrückten und exzentrischen Vorschlägen von Kunden zu tun gehabt. Schrecken Sie deswegen nicht zurück, ihre Ideen frei zu äußern!

    Als Künstler bin ich davon überzeugt, dass Kunst auch provokant und aneckend sein darf. Selbstverständlich bewahre ich hierbei immer ein Grundethos, das all meinen Arbeiten zu Grunde liegt:

    Rassistisches, sexistisches oder anderweitig diskriminierendes und extremistisches Gedankengut ist dabei ein absolutes Tabu.